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Sanierung und Demontage von Asbest -Gefahren, Tipps und Kosten

Wir klären auf, wie eine Asbestsanierung bzw. – demontage abläuft, was diese kostet und worauf dabei zu achten ist?
Inhalt
Berater entsorgo

VON Theo Weiss veröffentlicht am 01.01.2021 | Lesedauer ca. 2 Minuten

Begriffserklärung Asbestsanierung

Eine Sanierung ist die Wiederherstellung bzw. Modernisierung zur Beseitigung von Schäden zur Erhöhung des Wohnstandards. Zudem verbessert man den Wert der Immobilie und erzielt einen ökologischen sowie ökonomischen Nutzen. Diesbezüglich werden Dämmung, Isolierung sowie der Gesamtenergieverbrauch optimiert.

Eine Demontage beinhaltet den Abbau bzw. Abriss sowie Abtransport von Baumaterialien. Dazu zählen auch Innenabbrucharbeiten sowie die Entfernung von Decken, Wänden, Bodenbelägen und sämtlichen weiteren Arbeiten.

Muss ich verbauten Asbest immer demontieren oder sanieren?

Asbest stellt ein Gesundheitsrisiko dar und sollte aus diesem Grund sowie zur Wertsteigerung und optischen Verschönerung des Objekts entfernt sowie fachgerecht entsorgt werden. Spätestens wenn asbesthaltige Dachplatten oder Fassaden beginnen zu verwittern oder kaputt zu gehen, wird es höchste Zeit diese fachgerecht bearbeiten zu lassen, da die enthaltenen Fasern bereits freigesetzt werden.

Wie saniert man ein Asbest Dach

Was passiert bei der Demontage und Sanierung von Asbest?

Vor der Asbestsanierung werden zunächst Proben von verdächtigen Bausubstanzen entnommen und diese auf Konzentration und Vorhandensein von Asbest geprüft. Im Anschluss daran müssen unter Einhaltung der TRGS 519 vorgeschriebene Sicherheitsmaßnahmen und Vorschriften eingehalten werden. Die Sanierung erfolgt ausschließlich durch einen zertifizierten Betrieb samt sachkundiger Aufsichtsperson bei angemessenem Schutz und staubdicht für Mensch und Umwelt. Umliegende Nachbarn sollten über die Baumaßnahmen sicherheitshalber dennoch informiert werden. Die asbesthaltigen Materialien werden von den zertifizierten Arbeitern per Hand entfernt, um so wenig wie möglich mechanisch auf die Platten und Fasern einzuwirken oder diese sogar zu zerstören bzw. freizusetzen. Zur Unterbindung der freien Fasern erfolgt bei der Sanierung eine Oberflächenbehandlung mit Restfaserbindemittel. Wenn eine anschließende Freigabemessung dann die Grenzwerte unterschreitet, kann das Gebäude wieder ohne Schutzmaßnahmen betreten werden. Ein bekanntes Gebäude, bei dem Asbestsanierungen vorgenommen und verbauter Asbest stückweise entfernt wurde, war die UNO-City in Wien. Bei der Demontage von Asbestmaterialien wird ebenfalls unter staubdichten Bedingungen in einer Schwarz-Weiß-Zone gearbeitet und die anfallenden asbesthaltigen Fassaden, Bodenbeläge und Wellplatten in dichten Big Bags verstaut sowie abtransportiert. Ein Gebäude, das zu diesem Zweck vollständig abgerissen wurde, war der Palast der Republik in Berlin. Anschließend erfolgt die Entsorgung der Asbestreste als Sondermüll.

Was kostet die Sanierung bzw. Demontage von Asbest?

Die Kosten für eine Asbestsanierung bzw. -demontage setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen: Planung der Arbeit und Beratung Gerüst bzw. Schwarz-Weiß-Zone (zur Begriffserklärung geht es hier) aufwändiges Entfernen der Materialien unter höchsten Sicherheitsbedingungen für 30-50 Euro pro m² An- und Abfahrt Entsorgung für 200-300 Euro pro Kubikmeter Asbest Bei der kompletten Entfernung asbesthaltiger Eternitplatten als Dachverkleidung kommt so ein Preis zwischen 5.000-10.000 Euro zustande. Exklusive der Entsorgungskosten. Die Kosten rechtfertigen aber den hohen Aufwand, das Fachwissen sowie das Risiko des arbeitenden Unternehmens. INFO Eine Asbestsanierung kannst Du als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen, nachdem ein Sachverständiger vor Beginn der Arbeiten die Asbestbelastung nachgewiesen und protokolliert hat.

Kann ich selber Asbest sanieren oder demontieren?

Als ungeschulte Privatperson ist es Dir untersagt, schwach gebundenen Asbest jeglicher Form zu bearbeiten oder zu entfernen. Das Sicherheitsrisiko ist sowohl für Dich als auch deine Umwelt einfach zu groß. Bei der Entfernung von stark gebundenem Asbest müssen Privatpersonen eine entsprechende Sachkundeschulung absolvieren und sich im Anschluss daran an die Schutzkleidungsvorschriften und Vorgaben bei der Arbeit mit Asbest nach TRGS 519 halten. Aus Schutz vor Folgeerkrankungen und Risiken für dein Umfeld, empfehlen wir immer, Asbestarbeiten von einem dafür zertifizierten Betrieb durchführen zu lassen.

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