Asbest Entsorgung Berlin

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Die Entsorgung von Asbest Berlin

Entsorgung von AsbestWer an Asbest denkt, hat alte Turnhallen, Bodenbeläge und – zumindest als Berliner – den Palast der Republik vor Augen. Gerade in alten Gebäuden und Bauwerken stößt man bis heute auf den so häufig verwendeten Baustoff, der seit 1993 auf Grund seiner krebserregenden Eigenschaften verboten ist. Doch Asbest ist nicht ohne Grund der Werkstoff, der in den Jahren davor mit Abstand am häufigsten verwendet wurde, denn seine positiven Eigenschaften standen viele Jahre im Vordergrund. Entsorgo.de klärt im Folgenden über die Eigenschaften von Asbest auf und was man bei der Entsorgung beachten muss.

Asbestentsorgung und Asbestfasern

Asbest ist die Sammelbezeichnung für natürlich vorkommende, faserartige silikatische Minerale mit Faserdurchmessern bis herab zu 2 Mikrometern. Seit 1930 wurde der Stoff vor allem im Bauwesen verwendet. Eine erste Erwähnung in den Geschichtsbüchern gab es bereits in der Antike, in deren Aufzeichnungen von “unbrennbaren Leinen” die Rede war. Für einen ganz ähnlichen Zweck wurde Asbest auch später in der Neuzeit eingesetzt, um Feuerwehrmännern feuerfeste Kleidung zu geben. Und die Anwendung von Asbest ging noch weiter: Es wurde für Postsäcke, Zahnpasta, Getränkefilter, Dämmstoffe, Knöpfe und Teile von elektrischen Geräten aus Asbest gefertigt. Die vielseitige Einsatzmöglichkeit von Asbet geht vor allem auf die chemischen und physikalischen Eigenschaft des Werkstoffes zurück.

Denn Asbest

  • ist chemisch äußerst beständig
  • ist unempfindlich gegenüber Hitze und nicht brennbar
  • ist sehr elastisch und zugfest
  • hat eine gute Bindefähigkeit mit anderen Materialien
  • ist verrottungsfest
  • hat eine meist bläulich, weiße oder grüne Färbung

Durch den hohen Verbrauch an Asbest in den verschiedensten Einsatzgebieten, setze man sich auch mit den negativen Eigenschaften der Asbest-Fasern auseinander. Schon um 1900 wiesen Ärzte auf die Asbestose hin, eine Lungenkrankheit, die durch den feinen Staub des Asbests hervorgerufen wurde und in den häufigsten Fällen zu Lungenkrebs führte. Besonders unberechenbar ist die Tatsache, dass zwischen dem Einatmen des Asbeststaubs und dem Auftreten einer Erkrankung mehrere Jahrzehnte liegen können. Aus diesem Grund gibt es bis heute vor allem Menschen aus dem Bauwesen, die unter den Folgen von der Arbeit mit Asbest leiden.

Die hochgradig krebserregenden Eigenschaften von Asbest führten schließlich 1993 in Deutschland zu einem Verbot des Stoffes. Seit 2005 herscht ein EU-weites Verbot. Die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) ist die deutschehttps://www.entsorgo.de/entsorgung-elektroschrott Verordnung zum Schutz vor gefährlichen Stoffen und hat als oberstes Ziel den Menschen und die Umwelt vor schädlichen Einwirkungen zu schützen, was auch den Arbeitsschutz, den Verbraucherschutz und den Umweltschutz miteinbezieht. Da Asbest laut der GefStoffV verboten ist, ist bei der Entsorgung und dem Umgang von Asbest höchste Vorsicht geboten. Wir informieren dich gerne und ausführlich über die Entsorgung von Asbest und stehen dir dabei tatkräftig zur Seite.

Container für Asbest – umweltgerecht und sicher

Es wird zwischen schwach und fest gebundenen Asbestprodukten unterschieden. Die schwach gebundenen Fasern des Stoffes sind beispielsweise in Spritzasbest zu finden, das bei Industrie- und Großbauten verwendet wurde, und sind besonders gefährlich, da sie sich schnell freisetzen und eingeatmet werden können. Auch Vinyl-Bodenbeläge und viele weitere Produkte können diese schwach gebundenen Fasern enthalten. Vom fest gebundenen Asbest, wie er beispielsweise in Zement zu finden war, geht keine gesundheitliche Gefahr aus, solange dieser in Ordnung und in gebrauchstauglichem Zustand ist.

Das Hauptproblem ist, dass viele Privatpersonen heutzutage nicht mehr wissen, ob in ihrem Umfeld Asbest verbaut wurde und gefährden bei einer unsachgemäßen Entsorgung ihre Gesundheit. Aus diesem Grund ist es wichtig, vor der Entsorgung entsprechende Fachleute zu kontaktieren und ggf. auch eine Begutachtung zu veranlassen. Diese Fachleute müssen laut des Umweltbundesamt über die erforderlichen personellen und sicherheitstechnischen Voraussetzungen verfügen und eine entsprechende Zulassung der zuständigen Behörde vorweisen. “Im Umgang mit Asbestprodukten ist generell Vorsicht angeraten, allerdings ist auch Panik zu vermeiden. Einmalige, geringe private oder häusliche Belastungen sind nicht mit hohen und ständig wiederkehrenden beruflichen Belastungen gleich zu setzen. Das dadurch bedingte Erkrankungsrisiko ist dementsprechend gering.”

Unserem Team von Entsorgo.de liegt nichts so am Herzen, wie deine Gesundheit und dass du diese nicht durch unsachgemäße Entsorgungen gefährdest. Wir stehen dir gerne für eine ausführliche Beratung zur Verfügung. Auch können wir einen Termin vereinbaren und uns dein Objekt anschauen, bevor wir die weiteren Schritte besprechen und eine ungefährliche und umweltschonende Entsorgung von Asbest ermöglichen können. Hier findest Du eine Übersicht über unsere Standorte, an denen wir mit Entsorgungen durchführen. Zum Beispiel in Köln, Wuppertal oder Hamburg.